Pfand jetzt auch auf Zahnpastatuben — Reform des Pfandgesetzes für Flüssigkeitsbehälter

In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Getränkeangelegenheiten und dem Ausschuss zur Sicherstellung der Sicherheit von Sanitärprodukten arbeitete der Minister für Trank und Spiel einen Entwurf aus, der die von der BRD geschaffenen Ansätze für die Bepfandung von Getränkebehältern aufgreift und ausweitet. In der BRD fällt der Pfand nur auf Getränkebehälter an, die kohlensäurehaltige Getränke beinhalten. Innerhalb der AVS plant man eine Pfanderhebung auf sämtliche Getränkebehälter, um dem von der BRD geschaffenen Chaos ein Ende zu bereiten. Danach werden nicht nur Glas- und Kunststoffflaschen beim Kauf mit einem Pfand belegt, sondern auch Verbundverpackungen wie der Tetrapak, wenn sie genau einen oder weniger als einen Liter Flüssigkeit fassen, Joghurtbecher aus Kunststoff, deren Wand nicht dicker ist als 0,2 mm sowie Zahnpastatuben mit Schraubverschluss.

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Ab dem 1. Januar werden auch Zahnpastatuben mit einem Einwegpfand belegt.

Ab dem 1. Januar 2013 greift dieses einfache und überschaubare System beim Kauf von Waren, die in solchen Behältern aufbewahrt werden. Auf die Waren wird ein Einheitspfand in Höhe von 48 Euro-Cent erhoben, das bei der Rückgabe am Automaten erstattet wird.

Bis zum Jahr 2020 plant man, das erneuerte System auszuweiten und sämtliche Verpackungen, Behälter, Beutel und Säcke mit einem Pfand belegen. Dadurch soll erreicht werden, dass Bürger umweltbewusster mit Abfall umgehen und ihn der Entsorgung zuführen.

Komitee für Wirtschaft schafft unproduktiven Arbeitstag ab

In der letzten Tagung des Komitees für Wirtschaft wurde entschieden, dass der unproduktivste Arbeitstag, der Montag, zu einem arbeitsfreien Tag gemacht werde. Die Regelung soll bereits 2014 in Kraft treten.

Als Begründung führt das Komitee an, dass die große Mehrheit der Arbeiter am Montag vom Wochenende erschöpft oder schlecht ausgeschlafen sind und sich nicht mit höchster Konzentration ihrer Arbeit widmen können. Die Neuregelung sieht vor, dass der Montag künftig zu einem Wochenendtag gemacht werde.

Um die Produktivität in der Autonomen Volksrepubik Südbaden nicht zu gefährden, muss wieder ein fünfter Arbeitstag geschaffen werden. Hierzu fiel die Wahl auf den Samstag.

Von der Entscheidung erhofft sich die Führungsriege eine erhöhte Produktivität. Das Arbeiten an Samstagen kann zudem die Wirtschaft erheblich fördern, da an diesem Tag in den Nachbarländern nur halbtags oder gar nicht gearbeitet wird. Es wird erwartet, dass dies eine erhöhte Nachfrage an Handel und Dienstleister bewirken wird.